28.01.2008
28 Jan 2008
E-Mail, Marketing
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Montagmorgen, halb Zehn in Deutschland … nein, ich will jetzt keine Werbung für eine Schokoladen-Milchcrem-Keks-Variation machen. Es geht um E-Mail-SPAM … und wie schnell es passieren kann, dass Sie selbst als SPAMmer identifiziert werden können.
Die Fakten: ich habe einem Geschäftspartner heute morgen eine Mail mit einem Foto geschickt. Es handelte sich um eine Ansicht des Ortes "Wasserbillig" in Luxemburg. Im Betreff habe ich auch diesen Namen "Wasserbillig" erwähnt, denn schließlich soll mein Geschäftspartner ja wissen, worum es in der Mail geht.
Doch die Mail kam nie an.
Wir telefonierten heute und ich ging die ganze Zeit davon aus, dass er meine Mail erhalten hatte. Ich bezog mich ein oder zwei Mal auf das Foto und merkte dann erst an seiner Reaktion, dass er die Mail scheinbar gar nicht erhalten hatte. Schnell überprüft .. ja, die Mail ist nie angekommen.
OK, E-Mail ist nicht 100%ig verlässlich, also noch einmal auf "Weiterleiten" und raus damit.
Aber sie kam immer noch nicht an … Und da dämmerte es mir. Ich änderte den Betreff ab, nahm "Wasserbillig" aus dem Betreff … und innerhalb von einer Minute hatte mein Geschäftspartner das Bild per Mail in seinem Posteingang.
Scheinbar ist der SPAM-Filter seines Providers so scharf eingestellt, dass jeder Betreff mit "…billig" rausgefiltert wird.
Denken Sie beim nächsten Versenden Ihres E-Mail-Newsletters daran – Seien Sie nicht zu "billig" in Ihrer Betreff-Zeile.
Herzliche Grüße aus dem Taunus
UHI

