04.04.2007
04 Apr 2007
Internet-Recht, Web 2.0
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Weblogs haben in den letzten Monaten eine rasante Entwicklung durchgemacht und Verbreitung gefunden. Als Phänomen des Web2.0 werden sie inzwischen auch verstärkt als Kommunikationsinstrument von Unternehmen eingesetzt. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind, beleuchtet nun ein Leitfaden, den der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erstellt hat. Da Blogs prinzipiell jedem Nutzer die Möglichkeit geben, sich zu äußern, ergeben sich unterschiedliche rechtliche Implikationen, so der BVDW. Unternehmen, die Corporate Blogs einsetzen wollen, sollten sich darüber im Klaren sein, in welchem Umfang sie bestimmte Inhalte kontrollieren müssen und ob sie möglicherweise dafür haften.
In allen bisher bekannten Fällen geht es rechtlich um den Konflikt zwischen der verfassungsrechtlich garantierten Meinungs- und Pressefreiheit und dem ebenfalls verfassungsrechtlich gewährleisteten (Unternehmens-) Persönlichkeitsrecht. Dabei habe sich im Einzelfall die Frage gestellt, ob und in welchem Umfang der Betreiber derartiger Angebote für die Beiträge der Nutzer zur Verantwortung gezogen werden könne. Hier will der Leitfaden mit rechtlichen Rahmenbedingungen einige Praxisbeispiele aufzeigen. Der Leitfaden steht als kostenloser Download zur Verfügung.
Quelle: http://www.ecin.de/news/2007/04/02/10589/

